Donnerstag, 4. Oktober 2007
Lyriker oder Physiker: Die Suche ... Geschrieben von Ben
in 30. September 2007 um
18:13
Kommentar (1) Trackbacks (3) Lyriker oder Physiker: Die Suche nach der Ausdrucksform der Zukunft.Ein Aspekt, der auf dem Kongress leider nur nachgeordnet behandelt werden konnte, war die Rolle der der Zukunft zugewandten Dichtkunst in der jüngeren Vergangenheit. Spätestens in der sozialistischen/DDR-Literatur der 1950er und 1960er lassen sich zahllose Beispiele für ungebremste Gestaltungsfreude finden, die keinen Steinacker auf Erden (und so manchen Teil des Sonnensystems jenseits der Blauen Planeten obendrein) nicht ungepflügt belassen sollte. Der Dichter selbst wird darin selbstverständlich zum Anachronismus und an seine Stelle tritt der Homo Faber und Physiker. In kaum einem Gedicht findet sich dieser Entwicklungsdrang hin zum post-individuellen und auch post-literarischen Zeitalter, der auch die Dichter selbst erfasste, punktgenauer formuliert, als in Peter Gosses "Inventur Sylvester 64", das hier als Beispiel für der Zukunfts- und Gemeinschaftswillen des Sputnikianischen Zeitalters zitiert werden soll: Drei Jahre, zwei Pfund Lyrik Zum Glück hat es Peter Gosse, den ein zu diesem Zeitpunkt frisch abgeschlossenes Studium der Hochfrequenztechnik vielleicht ein wenig besser erklärt, nicht gänzlich ernst gemeint und seitdem noch ein ganzes kleines Regal mit weiteren Gedichtbänden publiziert. Zudem zeichnet er - "Schluß mit der Kindheit"? - für das 1986 im Verlag Neues Leben erschienene Poesiealbum 227 mit einer Auswahl der einst spektakulären und heute weitgehend vergessenen Kinderpoetin Nika Turbina, die am 27. Mai 2002 im Alter von 27 Jahren starb (der Film Natalie Kadyrovas über Nika Turbina bei YouTube und ein zeitgenössischer Artikel in der New York Times), verantwortlich. Und diesen Hinweis musste ich einfach einmal unterbringen. Die Kindheit der Anderen. Die Futurologin und Fotografin Thyra Schmidt macht sich auf der Irren Führung vom 30. September ein Bild von der Juri-Gagarin-Oberschule, in dem so manches Eisenhüttenstädter Kind der 1980er Jahre seine Prägung für die Zukunft erhalten sollte. Mittwoch, 3. Oktober 2007
Nach dem Kongress. Bild 1. Geschrieben von Ben
in 30. September 2007 um
17:03
Kommentare (0) Trackback (1) Nach dem Kongress. Bild 1... Ja wohin laufen wir denn - jetzt da der Kongress Stadtgeschichte ist?! Bild für Bild für Bild füllt sich die Flickr-Gruppe zum Kongress der Futurologen und da noch etliche Aufnahmen unentwickelt sind, wird dieses Tröpfeln der Eindrücke sicher auch die nächste(n) Woche(n) anhalten. Allerdings donnert die Dampflokomotive des Alltags nun mit allem, was im September an Notwendigem auf das Abstellgleis geschoben war, durch die wenigen Stunden, die bleiben und daher wird die Textproduktion wenigsten für ein Weilchen sowohl hier wie auch drüben im Eisenhüttenstadt-Blog ein wenig zurückgefahren. Fotos allerdings, die werden trotz allem recht regelmäßig gereicht. Versprochen. Und wer noch etwas Material (Bild, Bewegtbild, Ton, Text oder alles gemischt) besitzt und beisteuern möchte, wird um Kontaktaufnahme gebeten: ben@huettenstadt.de Freitag, 28. September 2007
Die Ente und das Rauptier und der ... Geschrieben von Ben
in 30. September 2007 um
17:52
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Ente und das Rauptier und der nächste Sonntag.Worüber wir uns ausgesprochen freuen, ist, dass uns Alexander Günther in der Place-Blog-Rundschau als Wochenendtipp führt! Mal sehen, wie sich das auswirkt. Wir hoffen natürlich in großer Resonanz und gelaufen wird selbstverständlich auch bei Herbst, Sturm und Hagel. Ob allerdings die berühmte Stadtwanderente mit von Partie ist, lässt sich jetzt noch nicht sagen, widerfuhren ihr doch auf der letztwöchigen Rundführung einige irritierende Begegnungen: Man könnte nun schreiben, dass die Ente hier Opfer eines "Raupüberfalls" wurde. Das wäre jedoch gelogen. Vielmehr zeigten sich bei dieser für das Holzentlein unheimlichen Begegnung der dritten Tierart (neben den Wandervögeln und uns Grünschnäbeln) sowohl Bordsteinraupe wie unser aller Entchen ausgesprochen überrascht vom jeweiligen Gegenüber - zwar nur positiv, also ohne Negation, aber immerhin. Ob sie den Weg ein zweites Mal beschreiten mag? Andererseits ist für uns der Vogel in der Hand - wie man hier im Blog unschwer nachvollziehen kann - ein ausgezeichnetes "leitmotif", wie die Amerikaner sagen. Donnerstag, 27. September 2007
That's Ententainment! Im Logbuch. Geschrieben von Ben
in 23. September 2007 um
14:50
Kommentar (1) Trackback (1) That's Ententainment! Im Logbuch.Alle Entenfans lesen bitte hier mehr zum gelben Vöglein und seinen faszinierenden Abenteuern in der Eisenhüttenstadt. Donnerstag, 27. September 2007
Sonntags vor der Schule. Teil 2: Die ... Geschrieben von Ben
in 23. September 2007 um
10:48
Kommentare (2) Trackbacks (0) Sonntags vor der Schule. Teil 2: Die Entwicklung des Menschen.Nachdem gestern gezeigt wurde, wie sich die Stadtführungs-Ente am ehemaligen Rosenbeet in Szene setzte, erfolgt nun als Nachschlag ein Bild, auf dem man erkennt, wie Stadtführer Andi Leser eine naheliegende Szene in Szene setzt. Es geht dabei um die Visualisierung der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, die dereinst ein Künstler namens Friedrich Kracht, der besonders für die Kunst der Betonsteinformung bekannt war, am Portal der Juri-Gagarin-Schule als Kachelmosaik umsetzte: Andi Leser (der Mann in Schwarz) kennt sich mit allen Stufen menschlicher Entwicklung bestens aus. Und auch das Kachelmosaik an der Schule V versteht er exzellent zu lesen. Das tut er hier gerade vor drei Stadtwanderinnen und zwar laut und deutlich. Mittwoch, 26. September 2007
Der Tag der Aktivisten Geschrieben von Andi Leser
in 30. September 2007 um
12:59
Kommentare (0) Trackback (1) Der Tag der Aktivisten
"Soeben war Klimbiszit über das Septemberwetter. Das Klima wird in allgemeiner und gleicher Wahl für den jeweils nächsten Monat festgelegt. Dank einem Computer werden die Abstimmungsergebnisse unverzüglich bekannt gegeben. Zwecks Stimmabgabe wählt man eine bestimmte Telefonnummer." (Stanislaw Lem: Der futurologische Kongress, S. 69) Am kommenden Sonntag, TAG DES AKTIVIST, findet die letzte der insgesamt vier Irren Führungen statt. Wie das Motto es schon andeutet, geht es diesmal hoch hinaus: DER AKTIVISTEN ERSTE RUNDE. Vom Aktivist zur Aufbausportplatz und hoch zum Huckel und Rosenhügel. Der absolute Höhepunkt wird dann mit der Rückkehr am Ausgangsort erreicht, wo der Futurologenkongress in einem Abschlussfest kulminiert: Bei 27 Mitwirkenden und 36 Auftritten ergibt das ein Programm unterschiedlicher Gesten und Handlungen, inklusive Tanz, Applaus und Musik von The Dirty Tones. Also, wer Organisator Thomas Neumann oder Fahnenmädchen Beatrice Jugert oder Zuckerschnute Christiane Büchner oder Peter K. Koch kennenlernen möchte, der ist willkommen! TAG DES AKTIVIST IRRE FÜHRUNG
Mittwoch, 26. September 2007
Sonntags vor die Schule. Teil 1: Die ... Geschrieben von Ben
in 23. September 2007 um
10:17
Kommentare (0) Trackbacks (20649) Sonntags vor die Schule. Teil 1: Die Juri-Gagarin-Oberschule im WK V.Die jüngst ge- und vergangene sonntägliche Stadtwanderung zog sich an den Schulen der Planstadt beinahe wie an der Perlenschnur entlang. Den Ausgangspunkt bildete die sehr schön anzuschauende ehemalige Polytechnische Oberschule V am vernachlässigten und im Vergleich zu anderen Ecken der Stadt noch ausgestorbeneren Wohngebietszentrum des V. Wohnkomplexes. Am Platz der Jugend/Ecke Pionierweg bot sich dennoch ein räumliche Situation, die es den Wanderern in Wechselwirkung mit dem altweibersommerlichen Wetter tüchtig warm und wohl um das urbane Herz werden ließ. Auch die miteilende Ente zeigte sich in der ihr typischen Weise beeindruckt: Früher, ja früher, da hätte sich die Ente an derselben Stelle auf Rosen betten können, die allsommerlich und höchst liebevoll in die üppigen Beetflächen eingepflegt wurden. Und danach wäre ein Schach-, Dame- oder Halmaspiel auf dem drei Stufen gegenüber dem Zugang zum Pavillionbereich der Schule eingesenkten Freiluftfeld möglich gewesen. Heute geht dies nur in der Erinnerung und/oder Fantasie. Rechts im Bild hebt sich einer der Klassenraumtrakt der einstigen Juri-Gagarin-Schule. Dienstag, 25. September 2007
Schattenspiel über Schneebilder. Geschrieben von Ben
in Objekte um
20:27
Kommentare (0) Trackbacks (0) Schattenspiel über Schneebilder.Allen zu diesem Thema wild Leserbriefschreibenden sei recht gegeben: Irgendwann hat man sicher genug von diesen gebrochenen und zerfransten Fotografien, die immer mit dem gleichen Kniff geknipst den Eindruck einer besonderen dekonstruierenden Aura hervorrufen sollen. Aber eines liegt nunmal noch vor und daher soll es auch gezeigt werden: Doppelkreuz und Bild im Bild. Die schon für sich genommen wunderbare Fotoarbeit Birgit Schlieps' wird hier, jedenfalls der Intention nach, aufgebrochen, partiell vervielfältigt und mit einem schweren Schattendoppelkreuz neu gefasst. Mancher Rahmen bleibt leer, mancher halb gefüllt, mancher offen, die beiden Aufnahmen von der Terasse des Kongressortes aus dem Februar 2007 stehen wie im Original und daneben über einander geblendet, sich verdeckend, verwerfend, auslöschend. Neue Formen variieren über die alten, um am Ende nichts mehr so sein zu lassen, wie es eigentlich ist. Na ja, wem's gefällt... Das Motiv mit einfachem Fensterkreuzrahmen aber ohne Wackelei gibt es u.a. hier zu sehen. Auf der Seite zum Kongress sowieso. Dienstag, 25. September 2007
Die Entengang und ihr Begleittier ... Geschrieben von Ben
in 23. September 2007 um
10:40
Kommentare (0) Trackbacks (2) Die Entengang und ihr Begleittier vom letzten Stadtrundgang.
Der Stadtspaziergang vom Sonntag wurde nach einem wundersamen Zufall von einem entzückenden Maskottchen begleitet: einer winzigkleinen Holzente die just in dem Moment, zu dem sich die Stadtläufer auf den "Bildungsweg eines verhaltensauffälligen Schülers" begeben wollten am vereinbarten Treffpunkt wartete. Wir hätten uns schäbig gefühlt, das Entlein einfach so auf den Gewegplatten vor dem Gebäude des Aktivisten zurück zu belassen, waren es doch rechtzeitig am rechten Ort. Momentan begleitet es uns auch fern der Eisenhüttenstadt noch immer. Wer es vermisst, der melde sich bitte unter ben@huettenstadt.de und die Ente, so das Versprechen, wird alsbald wohlbehalten zurückkehren. Hier ein erstes Bild des Tierchens:
Fingerspitzengefühl beweisend hält niemand anderes als der berühmte Andi Leser die Stadtlaufente in die Wäschestangenflucht einer wenig fotografierten Wohnanlage an der Karl-Marx-Straße. Montag, 24. September 2007
"Mutter und Kind" im ... Geschrieben von Ben
in 23. September 2007 um
21:21
Kommentare (0) Trackbacks (0) "Mutter und Kind" im Schattenwurf. Ein Bild von gestern.
Im Lauf der Woche werden von nun ausgewählte Bilder der gestrigen Eisenhüttenstadt-Wanderung hier erscheinen. Den Auftakt macht ein Schattenbild aus der Fotosammlung e.i.h.ü.stiques, der in kleiner Frühherbstmelancholie das zeigt, was man sieht, wenn Ernst Sauers Bronzeplastik "Mutter und Kind" (eine weitere Arbeit von Ernst Sauer aus dem Eisenhüttenstädter Stadtbild wird hier vorgestellt) im besten Licht steht, der Blick aber am Objekt selbst vorbeigeht.
"Ei, es will Abend werden, und die Schatten werden groß" (Jeremia 6.4.) Zitate aus der lutherübersetzten Bibel sind im Gartenfließ der ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden vielleicht nicht so oft zu hören. Und auch wir, bar jedes religiösen Hintergrunds, pflücken uns die Zitate wie einst der Fuchs die Trauben von den Bäumen und zwar so, wie wir denken, dass sie passen. Da der teutsche Volksmund dies tut, seit die übersetzte heilige Schrift verfügbar war, können wir darin auch nichts frevelhaftes entdecken. Wohl aber, dass zu unserer Stadtführung auch der vor dem stehende Satz passt, wie nur ein Satz passen kann: "Wohlauf, laßt uns hinaufziehen, weil es noch hoch Tag ist!" Das taten wir dann auch in kleiner Erkundungsgruppe und als die Schatten so lang waren, dass man die besten Fotografien hätte anfertigen können, waren die meisten Akkus leer, die Speicherkarten voll und die Filme abgespult. ... Den Satz vor dem Satz haben wir allerdings als Freunde der Friedfertigkeit ignoriert. Donnerstag, 20. September 2007
Mal wieder losziehen! Geschrieben von Andi Leser
in 23. September 2007 um
19:12
Kommentare (0) Trackback (1) Mal wieder losziehen!![]()
"DER LANGE TROTT ZUR SCHULE. Ein Marsch, der sich an den Schulgebäuden I-VII der Planstadt (Bildungsweg eines verhaltensauffälligen Schülers) orientiert." Treffpunkt: 14:00 Uhr im Foyer der ehemaligen HOG "Aktivist"
Mittwoch, 19. September 2007
Zwei weitere Bilder vom Sonnabend Geschrieben von Ben
in 15. September 2007 um
12:44
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zwei weitere Bilder vom Sonnabend
Einige sehr schöne Aufnahmen bekamen wir von den Mitspaziergängern Uta und Michael Kurzwelly aus Frankfurt an der Oder zugemailt und legen zwei von denen sofort in unser virtuelles Wanderbuch:
Mittwoch, 19. September 2007
Außen weiß, innen blau, mit ... Geschrieben von Ben
in Objekte um
12:22
Kommentare (0) Trackbacks (0) Außen weiß, innen blau, mit Schnitten. Der Würfel Peter K. KochsDie Exponate des Kongress' kamen in unserem Stadtführungs-Weblog bislang kaum zur Erwähnung. Zu Unrecht, wie wir meinen, denn bilden sie doch in gewisser Weise für alle Stadtspaziergänger den Auftakt bzw. Endnote der Wanderungen vom Aktivisten durch die Stadt zum Aktivisten - in welche Himmelsrichtung auch immer. Betritt man nun das alte Haus und schwenkt im Erdgeschoss nach links, wird der Blick unweigerlich von einem großen, aufgeschnittenen Würfelobjekt gefangen. Die Arbeit stammt von dem gebürtigen Kölner und aktuellem Berliner Künstler Peter K. Koch und wenn man es nicht erfühlt, so kann man anhand des Beschreibungstextes durchaus erkennen, worin der Bezug zu Eisenhüttenstadt besteht: Peter K. Koch. Ohne Titel (Weißer Würfel), 2007, 200 x 200 x 200 cm, Holz, Farbe
Die obenstehende Fotografie stellt dabei eine Variation über das Thema dar. Wer den Würfel exakt abgebildet sehen will, kann dies hier tun. Dienstag, 18. September 2007
(Fast) Kein Mensch. Nirgends: Eine ... Geschrieben von Ben
in 15. September 2007 um
00:16
Kommentar (1) Trackbacks (0) (Fast) Kein Mensch. Nirgends: Eine Sonnabendempfindung.
Hier ein weiterer Eindruck von der letzten Stadtführung:
...Das eigentlich Auffällige an der Wanderung durch das Stadtzentrum der Planstadt war eindeutig, wie wenig das architektonisch wie stadtplanerisch durchaus sehr ansehnliche Ensemble Zeichen einer aktiven Bevölkerung aufweist. Die wenigen Menschen auf den Straßen nimmt man beinahe nicht wahr. Leise, fast schüchtern, bewegen sie sich durch die grünen Höfe, wagen kaum einen Blick auf die eigenartige Gruppe, die überall stehen bleibt und noch das scheinbar Banalste fotografiert und bespricht. Die Geschäfte in der Magistrale sind allesamt bis auf das legendäre Hähnchen Eck geschlossen und wirken kaum so, als ob ihr Öffnen einen Unterschied im Stadtbild hervorrufen könnte. Die Welt hier erscheint seltsam eingefroren an diesem Spätsommernachmittag.Irgendwo in der Ferne hört man ein Automobil beschleunigen, aber das ist schon alles. Ansonsten ist es tatsächlich vor allem still. Das Flächendenkmal präsentiert sich als Architekturmuseum, wobei die weiten, verkehrslosen Straßen und die zumeist beliebigen Auslagen in den Schaufenstern zugleich als Installation für eine geschrumpfte Stadt und die ruinierten Einzelhandelsstrukturen in Ostdeutschland durchgehen. Lebt denn hier noch jemand? Oder ist das alles hier einfach ausgestellt? Es ist sehr schön, die Wohnkomplexe so abzulaufen. Man hat Zeit zum Betrachten und manchmal auch zum Staunen. Aber irgendwie schmeckt alles einen Stich zu sehr wie Museum, etwas zu sehr nach Vergangenem. Nach der Zukunft von Gestern. Und ein bisschen nach Einsamkeit. Porta verde. Die Wohnhöfe um die Pawlowallee mausern sich zu waren Schmuckstücken, allein an Menschen fehlt's im Quartier. Dienstag, 18. September 2007
Auf dem Dach der Utopie. Ein ... Geschrieben von Ben
in 15. September 2007 um
00:01
Kommentare (0) Trackbacks (0) Auf dem Dach der Utopie. Ein weiteres Bild vom Samstag.Was wir eventuell zu selten erwähnen, ist, dass die Stadtführungen kein solitäres Vergnügen im Eisenhüttenstädter Raum-Zeit-Gefüge darstellen, sondern Bestandteil eines futurologischen Kongresses sind, auf dem Experten aller möglichen Utopien und vieler möglicher Welten mitsamt ihrer Vorstellungen produktiv kollidieren und einfach das Beste daraus machen. Hier zwei Futurologen beim Der Himmel war zum Greifen nah. Während noch zu klären bleibt, inwieweit Oswald Wieners Idee des Bioadapters mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Einklang gebracht werden kann, beschreibt Mitstadtführer Andi Leser einer Berliner Besucherin höchst anschaulich, wie man Eisenhüttenstadt zu nehmen hat, um es begreifen zu können. |
SucheVerwaltung des Blogs |